Schwingungstherapie –

sanfte Impulse für Körper und Nervensystem

Die Schwingungstherapie mit dem Schumann 3D-System ist eine sanfte Form der mechanischen Stimulation bei der fein abgestimmte, dreidimensionale und rhythmische Bewegungsimpulse im niedrigen Frequenzbereich von 7,83Hz (der sogenannten Schuhmann Frequenz) auf den Körper übertragen werden. Während der Anwendung liegt der Patient entspannt auf einer speziellen Schwingungsliege.

Die Bezeichnung geht auf den Physiker Winfried Otto Schumann zurück, der elektromagnetische Resonanzfrequenzen zwischen Erdoberfläche und Ionosphäre beschrieb.

Im Gegensatz zu klassischen Vibrationsplatten arbeitet das System mit weichen, sinusförmigen 3D-Schwingungen, die sich über den gesamten Körper übertragen. Dabei werden insbesondere Muskulatur, Faszien, Gelenke sowie die Mechanorezeptoren des neuromuskulären Systems angesprochen.

Was geschieht während der Anwendung?

Die Schwingungstherapie sorgt für die Harmonisierung des Nervensystems. Die im Körper entstehenden Schwingungen fördern die Durchblutung von Muskeln und des Bindegewebes, regen den Lymphfluss an und verbessern die Nährstoffversorgung des Gewebes.

Die rhythmischen Schwingungen führen zu kontinuierlichen kleinen Bewegungs- und Dehnungsreizen. Die langsamen, zentrierenden und rechtsdrehenden Schwingungen wirken sich direkt auf das Skelett-System und die Tiefenmuskulatur aus. Dadurch können verschiedene physiologische Prozesse angeregt werden:

  • Aktivierung und Entspannung der Muskulatur
  • Stimulation der Propriozeption – also der Wahrnehmung von Körperposition und Bewegung
  • Förderung der lokalen Durchblutung
  • Unterstützung des venösen und lymphatischen Rückflusses durch die Muskelpumpe
  • Mobilisation von Gelenken und Wirbelsäule
  • Lockerung von Muskulatur und Faszien
  • Förderung von Beweglichkeit und Koordination
  • körperliche und vegetative Entspannung

Die mechanische Stimulation der Muskel-, Sehnen- und Faszienrezeptoren vermittelt dem zentralen Nervensystem kontinuierlich Informationen über Bewegung, Belastung und Körperposition. Gerade diese Kombination aus passiver Bewegung und sensorischem Input macht die Anwendung auch für Menschen interessant, für die aktive körperliche Belastung nur eingeschränkt möglich ist.

  • Durch die Bewegung der Gelenke verändert sich der Gelenkspalt. Dadurch wird der Gelenkknorpel be- und entlastet.
  • Gleichzeitig können sich Gelenkverspannungen und Verklebungen lösen. Der Aufbau der Stützmuskulatur kann sich verstärken.
  • Druck- und Zugbewegungen im Skelett können den Knochenaufbau anregen und Osteoporose vorbeugen.

Mögliche Einsatzbereiche

Wir setzen die Schwingungstherapie insbesondere unterstützend ein bei:

  • Muskelverspannungen und eingeschränkter Beweglichkeit
  • Schmerzen im Bewegungsapparat, Rücken-, Nacken-, Schulter-, Hüft- und Kniebeschwerden
  • degenerativen Veränderungen des Bewegungsapparates, Arthrose
  • Schädigungen der Bandscheiben, Bandscheibenvorfall
  • rheumatische Erkrankungen, Fibromyalgie
  • Nacken- und Kopfschmerzen, Migräne, Verspannungsschmerz
  • muskulärer Schwäche und Bewegungsmangel
  • Behandlung nach Schlaganfall und Lähmungen
  • Multiple Sklerose
  • eingeschränkter Koordination und Körperwahrnehmung
  • Inkontinenz, unterstützendem Beckenbodentraining
  • Regeneration nach körperlicher Belastung
  • Stress, innerer Unruhe und Entspannungsproblemen
  • Stoffwechsel- und Durchblutungsstörungen
  • Bindegewebsschwäche, Zellulitis, Krampfadern
  • Lip- und Lymphödem
  • Tinnitus, Hörsturz, Schnarchen, Ein- und Durchschlafprobleme
  • Erschöpfungszustände, Streß, Burn-out
  • unterstützend im Rahmen individuell abgestimmter Rehabilitations- und Regenerationskonzepte

Auch im Bereich von Prävention und Training kann die Schwingungstherapie eingesetzt werden, beispielsweise zur Förderung von Mobilität, Koordination und muskulärer Aktivierung.

Entspannung für Körper und Nervensystem

Viele Patienten empfinden die Anwendung gleichzeitig als ausgesprochen entspannend. Die gleichmäßigen, rhythmischen Bewegungen ermöglichen es, körperliche Spannung loszulassen und in einen Zustand tiefer Ruhe zu kommen, der Parasympathikus wird aktiviert.

Damit verbindet die Schwingungsliege zwei Aspekte, die in unserer integrativmedizinischen Arbeit eine wichtige Rolle spielen: körperliche Aktivierung und vegetative Regulation.

Durch die Schwingung des gesamten Körpers werden auch sämtliche Meridiane und Energiepunkte stimuliert, so kann das Energiesystem wieder ins Gleichgewicht kommen. Durch die Auflösung der Energieblockaden kann die Energie wieder durch den gesamten Körper fließen.

Kombination mit weiteren Therapieverfahren

Je nach individueller Situation kann die Schwingungstherapie mit anderen Verfahren unserer Praxis kombiniert werden, beispielsweise mit:

IHHT · HBOT · Luxxamed Mikrostrom- und LED-Phototherapie · Infusionstherapie

So können mechanische, metabolische und regenerative Therapieansätze sinnvoll miteinander verbunden werden.

Wann sollte die Schwingungsliege nicht angewendet werden?

Zu den in den Herstellerunterlagen genannten Gegenanzeigen gehören unter anderem:

  • Schwangerschaft
  • akute Thrombosen
  • akute Entzündungen oder Verletzungen
  • frische Frakturen
  • frische Implantate
  • nicht belastungsstabile postoperative Zustände
  • akuter Rheumaschub
  • Netzhautablösung

Ob die Schwingungstherapie für Sie geeignet ist, entscheiden wir daher individuell und unter Berücksichtigung Ihrer gesundheitlichen Situation.

Sanfte Bewegung. Tiefe Entspannung. Neue Impulse für Regulation und Regeneration.

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